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fish fish am 18.06.09 21:19

hi.
jetzt kommt mal was für alle die in physik aufgepasst haben. und nerds.
also folgendes:

ich will mit einem mikrokontroller eine LED matrix betreiben. der mikrotontroller hat 13 pins, also anschlüsse wo ich ein kabel dranhängen kann.

mit selbergeschriebener software kann ich steuern ob ein pin +-pol, -pol oder ausgeschalten ist.

durch LEDs fliesst strom nur in einer richtung. ausserdem müssen sie mit einem widerstand in reihe geschalten sein, damit sie nicht druchbrennen.

soweit gecheckt?

theoretisch kann ich (bei schlauem aufbau) damit 156 LEDs steuern, wenn ich diesem prinzip folge: http://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing
[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/99/3_Pin_Charlieplexing.png[/img]

in diesem schaubild sind die widerstände immer an den pins (von denen immer einer ausgeschaltet, einer + und einer -pol ist).

so. wenn du das jetzt gelesen und verstanden hast kommt meine frage.

ich habe nur LEDs zur verfügung, bei denen der widerstand schon eingebaut ist. würde das trotzdem funktionieren?

oder anders ausgedrückt: wie genau muss ich die widerstände da berechnen?

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Snake am 18.06.09 22:29

Hallo,

das müsste dennoch funktionieren, da die sperrenden Dioden ja einen unendlichen Widerstand darstellen und somit sozusagen der eingebaute (Vor-)Widerstand keine rolle mehr spielt.

Kannst du denn Pins an dem Controller geziehlt hochohmig schalten? Wenn nicht, wird die Schaltung vermutlich sowieso nicht funktionieren.

Julian am 20.06.09 21:54

Hi,

verwende doch gewöhnliches Multiplexing.
Beispiel: [IMG]http://www.mikrocontroller.net/attachment/5548/Schaltplan_5x5M.jpg[/IMG]

Dort wird davon ausgegangen, dass jede LED einen internen Vorwiderstand hat.
Auf diese Weise kann eigentlich nichts schiefgehen.

Musst aber schauen, für welche Spannungen die Vorwiderstände ausgelegt sind. Aber meist bekommst du eh net mehr als 5V aus den µC.

Snake am 20.06.09 22:15

Dabei braucht man aber mehr pins und auch noch mehr Hühnerfutter...

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