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bastey bastey am 12.09.06 20:57

Der Titel ist klar. Nun legt mal los.


[SIZE=16]Beziehung / Lieben[/SIZE]
Wenn wir nicht sterben würden,
müssten wir uns ewig auf die Nerven gehen.

netcup.de Warum gibt es hier Werbung?
nuit nuit am 12.09.06 21:06

auch: Liebe und Beziehung:

Die Einsamkeit die dich umgibt hab ich versucht zu zerbrechen,
doch baust du sie schicht um schicht neu



btw @docker: ich hab erst jetzt deine sig gelesen ;D coool *fg*

tnY am 12.09.06 21:24

hab die quelle net mehr die seite is off aber mein lieblingsgedicht:

Quote
Ohne Dich

Schwarze Nacht,
geschlossene Fenster.
Böse Gesichter, eisige Kälte.
Lüsterne Mäuler, schlaflose Nächte.
Nichts ist so schlimm
wie ein Leben ohne Dich!

Barabbas Barabbas am 13.09.06 15:17

An meine Freunde:

Ihr seid zu schwach für mich. Eure Fehler sind nicht zu übersehen, eure Schwächen kann ich nicht akzeptieren und eure Gedanken sind ein trauriger Abklatsch dessen, was ich als bedeutsam empfinde.
Eure Gesellschaft ist nichts weiter als eine Beschäftigung und Ablenkung - vielleicht - eure Kraft ist eure Gewöhnlichkeit. Ihr seid ein kleines Universum, das irgendwann implodieren muss und diesen Zeitpunkt nur durch Bedeutungslosigkeit hinauszögert. Eure Sonnen strahlen kein Licht aus, sie saugen es lediglich von mir und wandeln es in Gleichgültigkeit.

jonsen jonsen am 13.09.06 15:39

Quote
Original von Barabbas
An meine Freunde:

Ihr seid zu schwach für mich. Eure Fehler sind nicht zu übersehen, eure Schwächen kann ich nicht akzeptieren und eure Gedanken sind ein trauriger Abklatsch dessen, was ich als bedeutsam empfinde.
Eure Gesellschaft ist nichts weiter als eine Beschäftigung und Ablenkung - vielleicht - eure Kraft ist eure Gewöhnlichkeit. Ihr seid ein kleines Universum, das irgendwann implodieren muss und diesen Zeitpunkt nur durch Bedeutungslosigkeit hinauszögert. Eure Sonnen strahlen kein Licht aus, sie saugen es lediglich von mir und wandeln es in Gleichgültigkeit.


lol :D

Neals am 13.09.06 15:53

Kann ich euch nur ne Seite empfehlen, die von nem Freund von mir ist, weiß Design usw. ist kacke, ich schreibe die auch gerade neu für ihr, in PHP und mit Datenbanken usw. aber hier gehts ja jetzt um den Inhalt:

Welt der Worte - Gedichte, Geschichten und Gedanken

bastey bastey am 29.09.06 21:02

Ich sah in deine Augen,
Ich sah deine Verachtung,
Ich sah deine Wut,
Ich sah deine Angst.
Doch die Farbe, die sah ich nicht.

bastey bastey am 05.10.06 15:52

Von Thomas Merton.
Eben gefunden:

[SIZE=16]"Liebe ohne Wahrheit ist bloße Sentimentalität."[/SIZE]

bastey bastey am 06.10.06 22:40

und eines tages wachen wir auf und leben für immer



Tränen in den Augen sind wie Regenbögen am Himmel

Barabbas Barabbas am 07.10.06 00:09

um hier mal ein wenig Laune zu schaffen:


Ich pries die Bedeutsamkeit des Alltags aber niemand hat erkannt, dass diese Bedeutsamkeit in der Verachtung liegt. Was ohnehin existiert, kann nicht bedeutsam sein, nur existent. Warum ist das einzige, was man mir entgegensetzt Provokation und nicht Gewalt oder Größe?
Weil beides gegen mich keine Bedeutung hat, weil beides ein Wunsch von mir ist, der sich nicht erfüllen wird. Eure Welt wird niemals meine sein und ich war ein Idiot, darauf zu hoffen, zu meinen, es zu erahnen.

Ich werde euch niemals hassen können, weil ich mich selbst zu sehr verachte, euch zu kennen.

Sven Sven am 07.10.06 01:52

Darf man hier auch Songtexte veröffentlichen? ^^

Barabbas Barabbas am 07.10.06 02:03

idealerweise würde ich sagen: nur selbstfabriziertes?

Sven Sven am 07.10.06 02:42

Ist schon klar, ging mir nur um die "Textgruppe". Na dann werd ich mal :P

STROPHE 1

Es geht nicht darum, dass du was geben kannst /
es geht nur darum das du gibst was du kannst /
denn es gibt Leute, die habens nötig /
und genau diese Leute die Support ich /
gib ihnen was zu essen, n warmes Bett, n warmes Bad /
sie werden zu dir Danke sagen an jedem neuen Tag /
vielleicht geb es kein Jihad, Terroristen blieben smart /
doch für´s tollerant sein seid ihr viel zu hart /
ihr macht euch stark, für mehr Lohn bei weniger Stunden /
andere Leute kommen mit mehr Stunden grad so über die Runden /
hab ich euch schonmal erzählt /
wie sich Mama und Papa jeden Tag Full-Time abquäln ? /
Vielen dank, ich zahl es euch zurück /
ich bin nicht so wie andre ein herzloses Stück /
mein Herz schlägt, für alle guten Menschen /
auch du solltest manchmal, an Sie denken /

REFRAIN

Im Leben /
musst du nicht nur Ziele erstreben /
sondern auch geben /
und nehmen /
aber so ist es eben im Leben /
auch wenn du anfängst Zweifel zu hegen /
an jenen /
die dich umgeben /
lohnt es sich danach zu streben /
jenen zu vergeben /
die nicht wie du und deine Leute nur der Freundschaft wegen /
von der Liebe reden /
sei nicht so Herzlos /
dann wirst auch du respektiert /
während jeder verliert /
der sich auf Hass konzentriert /

STROPHE 2

Jeden Tag sterben Menschen mitten auf der Straße /
ich war schockiert als jemand sagte das wär´ Gottes Strafe /
denn was ist das für ein Gott der uns Leben gibt /
es uns dann wieder nimmt obwohl er uns doch so sehr liebt /
ist es Segen oder Fluch, Schwäche oder Mut /
das wir uns gegenseitig etwas antun /
und es ist doch wirklich ganz egal /
welche Nation, Emotionen sind doch ganz normal /
bis auf Hass, denn Hass wächst aus Angst /
und Angst ist eine Feder die du innerlich aufspannst /
wenn Sie reisst, ist wieder einer dieser Tage /
alle sind herzlos und du in deiner Lage /
weißt weder ein, noch weißt du aus /
nimm meine Hand und weich nicht mehr aus /
zusammen gehen wir deinen schweren Weg /
doch hör zum Schluss die Worte die ich dir ins Ohr leg /

Man sei mir wegen irgendwelchen Schreibfehlern nicht nachtragend, achte da nie besonders drauf beim Schreiben. Und hier gibts die 1. (nicht gerade optimale) vertonte Version davon : http://rapidshare.de/files/35776362/mittNdrin_-_Herzlos.mp3.html

Barabbas Barabbas am 30.10.06 16:00


Quoted from Alltägliches
11006 egtl. 12

Heute zwei Fehler gemacht, einen charakterlichen und einen bewussten, absichtlichen.

Der charakterliche quält mich schwerer, wenngleich der bewusste einen anderen Menschen verletzt hat. Die kalte Berechnung schafft Erstaunen über mich selbst, die Schwäche des Charakters jedoch Entsetzen.

Davon abgesehen: Es scheint eine Phase im Leben vieler Menschen zu geben, in der diese beschließen, der “Sinn des Lebens” sei es, “dem Leben einen Sinn zu geben”. Es ist interessant, bedauerlich aber interessant.


Quoted from Alltägliches
210906 egtl. 220906

Die Banalität menschlicher Beziehung und die Komplexität persönlicher Empfindung sind der einzige Konflikt, der überhaupt irgendeine Bedeutung hat.
Man übergießt mich mit unbedeutsamen und erwartet gespannt auf eine Reaktion. Diese wird als Schwäche ausgelegt, sie ist aber lediglich Hoffnungslosigkeit. Was erwartet ihr von mir, dass ich mir euren Fehlern hantiere? Warum denkt ihr, ich würde eure Langeweile erwiedern und euren Stolz befriedigen. Warum glaubt ihr an eine gelungene Unterhaltung und seht nicht meine Verzweifelung?

Ich ätze für mich und möchte allein sein, so sehr, wie nie zuvor. Ich liebe euch und kann doch nur herabblicken, schätze euch aber kenne zu sehr die Differenzen. Ich vergöttere euch aber glaube an keinen Gott und sehe mich bestätigt, jeden Tag aufs Neue.

Ein unterhaltsamer Abend fragst du mich? Nein, pure Frustration, ewige Negation, kalte Gleichgültigkeit.



Quoted from Alltägliches
110906

Auf dem Fussweg

zum Bus fiel mir heute ein, warum ich körperlich Leide, wenn Menschen um mich herum langsam gehen: Es ist dieses ziellose Umherirren; das Unterwegs-Sein, das Ankommen aber die Gleichgültigkeit und Unbestimmtheit die mich aus jedem einzelnen langsam gesetzten Schritt anspringt.
Es ist die Unzulänglichkeit des Bewusstseins, die sich in jedem Schritt wiegt.


Quoted from Alltägliches
140706

Deine Optimismus- Attitüde beginnt mich etwas zu nerven. Fällt dir nicht auf, dass du bei jeder Gelegenheit anfängst zu predigen, warum du an das Gute glaubst?
Das Schlimmste dabei ist wahrscheinlich nichteinmal deine Einstellung selbst, sondern die Offensichtlichkeit, mit der diese aus irgendwelchen persönlichen Defiziten entspringt.

Du bist das perfekte Beispiel für “ich will meine Ruhe haben”: Keiner hat dich gefragt, keiner hat dich gebeten, keiner hat dich herausgefordert. Und trotzdem versuchst du fortwährend zu punkten, zu gewinnen, zu beweisen.

Unabhängig davon glaube ich, dass ich so freundlich zu vielen Menschen bin, weil sie mir gleichgültig sind. Freundlichkeit ist die beste Möglichkeit, sich möglichst nicht miteinander zu beschäftigen. Darum lege ich wahrscheinlich soviel Wert darauf.

bastey bastey am 18.11.06 15:52

Ich dachte ich würde nichts vermissen.
Ich dachte ich würde alles haben.
Ich dachte ich brauche nichts.
Ich dachte ich bin nicht einsam.
Ich dachte ich bin glücklich.
Ich dachte ich bin drüber hinweg.
Ich dachte ich wäre frei.

Bis Du mich eben berührt hast.

Ich vermisse was.
Ich brauche etwas.
Ich bin einsam.
Ich bin nicht glücklich.
Ich bin nicht drüber hinweg.
Ich bin nicht frei.

Eine Woche lang, eine verdammte Woche, sieben verfluchte Tage.
Eine Woche lang dachte ich, ich brauche dich nicht.
Eine Woche lang keine SMS oder Telefonat.
Eine Woche lang, nicht ein einziges Bild von Dir.

Und plötzlich?
Plötzlich schreibst Du mir.

Du nennst mich großer.
Du schreibst, Du würdest Dich freuen.
Du fragst mich, ob ich nicht schon früher kommen kann.

Und ich? Was mache ich? Ich gehe hin.
Ich vergesse die Woche.
Ich vergesse wie frei ich war.
Ich vergesse wie wenig ich an Dich dachte.
Ich vergesse das, was ich bereits vergessen hatte.

Nun bin ich da. Du sitzt vor mir.
Du schaust mich an.
Ich schau Dich an.
Deine Augen, deine Lippen, deine Nase, dein Gesicht.
Alles noch schöner als vor einer Woche.

Minuten rennen. Ich sage nichts. Ich schweige.
Du fragst was ist, ich sage nichts.

Du setzt dich hinter mich. Wir hören den anderen zu.
Du berührst mich. Ich berühre Dich.

Ich erinnre mich.
Ich erinnre mich wie es war.
Ich erinnre mich das ich Dich liebte.
Ich liebe Dich.

Die anderen Reden noch.

Ich schau Dir wieder in die Augen.
Du schaust mich an.

Ich weiß ich muss gehen.
Ich gehe.
Ich gehe durch die Straßen.
Ich nehme mein Handy.
Ich wähle Deine Nummer.
Ich lass es klingeln.
Ich lege auf.
Ich mache einen Fehler.
Ich mache Musik an.

Die Musik wechselt.
Die Stimmung auch.

Ich gehe nach hause.
Ich setzte mich vor dem Computer.
Ich beginne zu schreiben
Ich beginne mich zu hassen.
Ich beginne diesen Tag zu hassen.
Ich beginne die letzte Woche zu hassen.
Ich beginne Dich zu vermissen.

Damn!

nuit nuit am 23.12.06 01:57

Ich hab einen kleinen kalender für Freundin gemacht...und hab ein paar Zeilen immer dazu geschrieben, alles in Englisch -> Kalender ist von Irland *g*

Eingangsgedanke für den Kalender:
People are like streams
Every day they pass lovely sceneries
but they never think about them


Über eine Katze:
In his castle; He is king and I'm his vassal


ein kleines Gedicht, Orginal nicht von mir, hab ein paar Stellen verändert und angepasst :D von Carol Ann Duffy

Drunk
Suddenly the rain is hilarious.
The moon wobbles in the dusk.
What a laugh. Unseen frogs
belch in the damp grass.
The strange perfumes of darkening trees.
Tasty Guinness Draught
and the whole world a mouth
Give me a double, a kiss.


Ausgangsgedanke für den Kalender:
Even your way could be hidden ...



Die restlichen Zitate würdet ihr nicht verstehen, da man hintergrundwissen braucht, was ewig braucht euch das zu vermitteln... :D da hätte man auf der Irlandreise dabei sein müssen ;)

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