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Snake am 20.04.08 09:31

Hallo,

Leider hab ich von meiner Schule die unselige Aufgabe bekommen, ein von mir geschriebenes Programm in einem Struktogramm (auch als Nassi-Shneiderman-Diagramm bekannt) auszudrücken.
Ich hielt dieses Zeug schon immer für Schwachsinn, da es aus meiner Sicht wegen der hohen Abstraktion moderner Programmiersprachen einfach überflüssig ist.
Nichts desto trotz, ich MUSS es machen.
Also wollte ich anfangen, doch da das komplette Programm in purem OOP geschrieben ist, stellten sich sofort einige Probleme. Bin also nochmal zum Lehrer hin, ob ich es nicht auch ein UML täte.
Aber nein, es MUSS ein Struktogramm sein.
Nun, ok, ich kann es ja automatisch aus meinem Code generieren lassen, ein entsprechendes Script sollte nicht all zu schwer sein. Nur fehlen so wie ich das sehe in der Definition eines solchen Diagramms einige Strukturen, die in OOP nunmal gang und gebe sind. Vielleicht hat ja jemand ne Idee?

Wie drücke ich folgende Sachen in einem Struktogramm aus:


    [*]Klassen überhaupt
    [*]Methoden (zu welcher Klasse sie gehören)
    [*]Objektvariablen
    [*]virtuelle/abstrakte Methoden
    [*]Interfaces
    [*]Instanzen (z.b. bei Aufruf einer Methode - "Aufruf von Methode abc() in Variable a, die auf eine Instanz von Klasse def zeigt"?)
    [*] try/catch Blöcke



Oder soll ich meinen Lehrern einfach sagen, dass sie Wahnsinnig sind? Ich halte das allgemein für ausgemachten schwachsinn...


Quote

Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Nassi-Shneiderman-Diagramm
Für die Abbildung objektorientierter Programmkonzepte sind Nassi-Shneiderman-Diagramme ungeeignet. Hierfür wurde die Unified Modeling Language (UML) entwickelt.
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Rebel4s Rebel4s am 20.04.08 11:07

Ich denke auch, UML ist dafür besser geeigenet, warum soll man es sich schwer machen?

sili sili am 20.04.08 12:28

Das ist echt Schwachsinn. Ein Struktogram ist wohl nur für einfache Programmabläufe einsetzbar.
Das einzige was du machen könntest, wäre vielleicht viele einzelne Struktogramme innerhalb eines grossen Struktogramms anzuzeigen. Übersichtlich wird das aber wohl kaum...

danieL danieL am 20.04.08 12:46

Du musst es dann eigentlich so machen, dass du die einzelnen Methoden als Aufruf in dem Hauptstrutkogramm kennzeichnest und jede Methode dann in ein eigenes Struktogramm schreiben. Eine andere Möglichtkeit sehe ich nicht.

bastey bastey am 20.04.08 13:44

Mach es wie ich: Struktogramm eifach ohne alles und das Programm unabhängig vom Struktogramm entwerfen .. bei mir hat noch nie jemand geschaut ob das Struktogramm dem Programm entspricht ;)

Snake am 20.04.08 14:16

Hehe, leider funktioniert das nicht so einfach, das Programm umfasst 7500 Zeilen Code. Es wird nicht 1:1 wiedergebbar sein, aber bisel ein überblick...

Dass es verschiedene Struktogramme sein müssen ist klar - ist das nicht auch bei nicht-oop auch so? Für jede Funktion ein eigenes Diagramm.

UML hab ich mal eins generieren lassen, aber ich glaube, da muss mehr rein als einfach nur Klassenauflistungen, oder? http://images.s-n-a-k-e.net/uml.png

tnY am 21.04.08 22:28

snake nur mal so interesse halber, was ist das fürn spiel? :D
was kann man da machen ^^

Snake am 21.04.08 22:40

http://www.namez.de/Settlers3D.exe nunja, schulprojekt :D

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